Skizze des gesamten Gartengeländes

Der Schulgarten der BMMG ist unterteilt in zwei große Bereiche: Beide Teile bilden ein stattliches Areal, das von Schülerinnen und Schülern in Freiarbeitsstunden sowie am Projekttag bearbeitet wird. Unter Anleitung von Herrn de Faber hat sich der Garten in den vergangenen Jahren zu einer echten Idylle entwickelt.
Blickt man rund 15 Jahre zurück, so lag hier eine Weide, ungenutzt, verweist und nach Aussagen von Sachkundigen ungeeignet für ackerbauliche Nutzungsmöglichkeiten.
Plan des Bauerngartens

Der Vorteil, dass das Territorium direkt an die Schule grenzt, gab damals den Ausschlag, dennoch zu versuchen, hier ein fruchtbares Areal entstehen zu lassen.
Wer sich heute im Schulgarten umsieht, bemerkt, dass der Versuch weitgehend geglückt ist. Auch wenn der Boden immer noch verbesserungsbedürftig ist, gedeihen hier in jedem Jahr schon eine ganze Menge an Kartoffeln, Tomaten, Bohnen und Kürbissen. Die Kombination von Gemüse und Blumen verleiht dem Schulgarten einen besonderen Reiz.
Der Schulgarten ist in 16 Beete unterteilt. Das Zentrum des Bauerngartens bildet ein Blumenrondell. Wildhecken umgrenzen den Garten, zur Streuobstwiese hin gibt es eine Unterteilung durch Rosen.
Viele der 16 Beete sind bereits mit Buchsbaumhecken eingefasst. An der Vervollständigung dieser für einen Bauerngarten typischen Unterteilung wird noch gearbeitet.
In einigen Beeten steht in der Mitte ein Obstbaum. Andere Beete erhalten ihr charakteristisches Aussehen durch Beerensträucher (Johannisbeere, Stachelbeere, Himbeere), die an den Rändern gepflanzt sind. Da der Bauerngarten genügent Platz bietet, sind in insgesamt sechs Beeten auch Weinreben und Brombeeren an Spalieren gepflanzt.
Hibiskus, ein Feigenbaum, Blumenstauden und Rosen verschönern den Garten. Weitere Stauden sollen in der kommenden Zeit vorwiegend am Rand der Beete gepflanzt werden.
Auf Grund der zum Teil noch minderen Bodenqualität werden in einer Reihe von Beeten Kartoffeln gepflanzt. Auf zwei Beeten wurde erste Erfolge mit Stangenbohnen sowie mit Tomaten und Kürbissen errungen.


Naturerfahrungen bei der Arbeit im Garten
Leider ist das Gewächshaus durch den Sturm "Kyrill" zerstört worden. So müssen nun viele Pflanzen von Herrn de Faber im eigenen Gewächshaus zu Hause vorgezogen werden. Hierdurch wird Geld gespart und gleichzeitig ist die Aufzucht so unter ständiger Kontrolle.
Pflanzenspenden von Eltern sind jederzeit willkommen.
Während im Frühjahr Arbeiten wie Pflanzen, Säubern und Vorbereiten der Beete auf dem Programm stehen, fallen aber auch im Herbst und Winter Arbeiten an, die bewältigt werden wollen.
Folgende Arbeiten übernahm im vergangenen Jahr das Montegardo-Team: Und sollte das Wetter denn mal gar nicht mitspielen, so dass Außenarbeiten eingestellt werden müssen, bleibt Zeit für Theorie, z.B. um sich Informationen zu wichtigen Nutzpflanzen oder zu Stauden und deren Aufzucht zu suchen.
Windkraft hilft bei der Gartenbewässerung
Über den Schulgarten hinaus verfügt unser Schulgelände über einige reizvolle Biotope. Sehenswert sind z.B. der Duftkräutergarten und der Schulteich. Somit bietet das gesamte Areal einige Möglichkeiten, Naturerfahrungen und Naturbeobachtungen zu machen.
Auf dem Gelände des Schulgartens befindet sich auch ein Windrad. Vor einigen Jahren bohrte ein Schülerteam unter leitung von Herrn Tyssen einen Brunnen, installierte eine Solaranlage und krönte die Aktion mit einem Windrad, das nun eine Pumpe antreibt und so den Garten mit Wasser versorgt.