Bunbury oder Ernst sein ist alles (Oscar Wilde)

In der Theater AG stehen in unserer Schule das szenische Spiel sowie Aufführungen klassischer Theaterstücke im Mittelpunkt.
Theater im schulischen Raum verlangt einen eigenen Ansatz und eigene Methoden.
Unser Schülertheater ist keine - und schon gar nicht "abgespeckte" - Version des professionellen Stadttheaters. Eigene Themen, Intentionen und Darstellungsformen sind hier von Bedeutung. Zentrales Ziel ist die Förderung der Kreativität des Einzelnen.
Also kein Bildungstheater, das in erster Linie literarische Vorlagen umsetzt und damit zeigen will, wie die, die es aufführen, von der Schule gebildet worden sind. In der Theater AG soll jungen Menschen vielmehr die Gelegenheit geben werden, mit ihrer eigenen Sprache und mit ihrem Körper Probleme, die sie beschäftigen, in einer ästhetischen Form auszudrücken oder sich mit literarischen Vorlagen in einer ihnen gemäßen Form auseinanderzusetzen.
Hauptunterschied zum professionellen Theater aber ist, dass dort der Schauspieler Instrument der Botschaft des Regisseurs ist, der Schüler in Analogie dazu also Erfüllungsgehilfe des Lehrers wäre.
Im Gegenteil: Schultheater ist in unserer Schule immer für den Schüler da, weil er etwas lernen, sich entwicklen soll, während er erst in zweiter Linien dem Zuschauer etwas mitteilen, ihn unterhalten oder belustigen möchte.
Die klassische Spielvorlage ist für uns nur Ausgangspunkt unserer eigenen Experimente.

Die Theater AG wird geleitet von Raimund Schücker-Hermanns.
Die jährliche Aufführung findet im März / April statt. Die Theater AG richtet sich grundsätzlich an alle Schüler der Schule.
Gemäß der Auswahl des aufzuführenden Werkes gibt es eine Vorauswahl sowie eine Teilnehmerbegrenzung.
Proben und Aufführungen werden gemeinsam mit dem Literaturkurs der gymnasialen Oberstufe abgehalten
In den vergangenen Jahren kamen folgende Stücke zur Aufführung: